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Am 8. Juni feiern wir den Tag des Meeres – auch Tag des Ozeans genannt – , der von der UN als World Oceans Day ins Leben gerufen wurde. Schaut doch einfach mal vorbei.

Wusstet du, dass der Mond besser erforscht ist als unsere Weltmeere?

Kennst du schon die International Ocean Film Tour? Jedes Jahr werden gleich mehrere Kurzfilme präsentiert: Für alle, die das Meer lieben.

Unsere Ozeane und Meere so wunderschön, vielfältig und lebensnotwendig. Doch leider verschmutzt: In den Weltmeeren schwimmen Millionen Tonnen Plastikmüll.

Nicht alles davon ist direkt erkennbar. Vor allem die weitreichenden Folgen von Mikroplastik sind in den letzten Jahren mehr und mehr zum Gesprächsthema geworden.

Hierbei handelt es sich um wasserunlösliche Partikel, die kleiner als 5mm sind. Sie entstehen durch die langsame Zersetzung von Plastik, sind in geringen Mengen in Kosmetikprodukten enthalten und lösen sich beim Waschen aus synthetischen Textilien. Die größte Menge entsteht jedoch durch den Abrieb von Autoreifen auf unseren Straßen. Durch den Wasserkreislauf gelangt das Mikroplastik über das Abwasser in die Flüsse und landet somit im Meer.

Bereits jetzt sterben Millionen Seevögel sowie Hunderttauschende Wale, Delphine und Schildkröten. Mittlerweile kennen wohl alle von uns die Bilder von toten Vögeln und Meeresbewohnern, deren Mägen voll von Plastikmüll sind. Inzwischen haben Forscher herausgefunden, dass Vögel den Geruch von Plastik mit dem ihrer Nahrung verwechseln.

Es liegt an jedem einzelnen von uns, etwas zu ändern. Jetzt! Für deine, meine, unsere Zukunft.

Deshalb haben wir euch Tipps zusammengestellt, um unsere Meere zu schützen.

Vermeide Müll

Jeden Tag produzieren wir Unmengen an Müll. Doch was hat das mit der Sauberkeit unserer Meere zu tun? Gerade in Ländern, in denen Abfall nicht ausreichend recycelt wird, gelangt dieser über die Flüsse in die Meere. Deshalb ist es wichtig, dass wir unseren Müll ordentlich trennen und entsorgen. Noch besser ist es da natürlich, wenn wir gar nicht erst so viel Müll produzieren. Denn laut Bund für Umwelt und Naturschutz werden nur rund 16 Prozent des hier produzierten Plastikmülls auch tatsächlich in Deutschland recycelt. Der Rest wird verbrannt oder aber verschifft. Deutschland ist sogar der drittgrößte Exporteur von Plastikmüll, denn die Produktion von Neukunststoff ist häufig günstiger als das Sortieren und Aufarbeiten des gebrauchten Materials

So einfach kannst du im Alltag zur Plastikreduzierung beitragen:

  • Stoffbeutel statt bei jedem Einkauf eine neue Tüte
  • Tuch aus Bienenwachs statt Alu- oder Frischhaltefolie
  • waschbare Pads aus Stoff statt Wattepads im Badezimmer
  • Thermobecher für den nächsten Besuch im Coffeeshop oder auch eine Trinkflasche für Leitungswasser
  • Kleidertausch und Second Hand statt Neukauf

Bestimmt fallen dir noch ein paar andere Sachen ein, sobald du dich erst einmal damit beschäftigt hast. Grundsätzlich gilt: wiederverwenden statt verschwenden. In Lübeck gibt es übrigens einen Unverpackt-Laden, dort kannst du einfach deine eigenen Gefäße zum Einkaufen mitbringen.

Was kommt auf deine Haut?

Handelsübliche Sonnencremes enthalten Oxybenzon und Octinoxat. Diese Inhaltsstoff sind nicht biologisch abbaubar und gelangen in großen Mengen in die Meere. Vor allem für Korallenriffe ist dies besonders schädlich. Da keine Sonnencreme auch keine Lösung für ein gesünderes Leben ist, gibt es biologisch abbaubare Sonnencremes, die in manchen Regionen sogar vorgeschrieben sind. So auch auf Hawaii oder dem Pazifikstaat Palau – dort ist der Verkauf von Sonnencremes mit chemischen Filtern verboten. Aber auch ohne Verbot: achtet bei eurem nächsten Kauf doch einfach mal darauf, was in eurer Strandtasche landet.

Und wenn ihr schon dabei seid, es gibt inzwischen viele Kosmetikprodukte ganz ohne Mikroplastik oder andere schädliche Stoffe.

Für einen sauberen Strand

Du möchtest den herrlichen Tag am Strand genießen, musst dich aber über den Müll ärgern, der überall herum liegt? Das können wir verstehen, schließlich würde es uns auch so gehen. Aber pack ihn doch einfach ein und entsorge ihn im nächsten Mülleimer. So stört er dich nicht und viel wichtiger: er landet nicht im Meer und in der Umwelt. An manchen Urlaubsorten gibt es sogar organisierte Beach Clean Ups, bei denen im großen Stil aufgeräumt wird.

Und was für den Strand gut ist, gilt natürlich auch für den Alltag. Denn auch beim Spaziergang in der Nachbarschaft oder im nächsten Wald findet sich bestimmt ein bisschen Abfall, der entsorgt werden möchte.

Reduziere deinen CO₂-Abdruck

Das Meer wird durch die hohe CO₂-Konzentration in der Atmosphäre immer saurer und wärmer. Das hat weitreichende Folgen für unser Ökosystem. Was wir dagegen tun können? Einfach häufiger mal das Rad anstelle des Autos nutzen. Und vielleicht muss es nicht immer die Flugreise sein? Wenn du nicht verzichten möchtest oder kannst, gibt es bei atmosfair oder anderen Organisationen die Möglichkeit, eine Kompensationszahlung zu leisten.

Auch der Kauf von regionalen Produkten und der Konsum von weniger Fleisch trägt zu einem nachhaltigeren Leben bei. Nicht unerwähnt bleiben darf natürlich der Wechsel zu Ökostrom und Ökogas, denn auch hier kannst du ordentlich CO₂ einsparen.

Tue Gutes

Zahlreiche Organisationen haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Meere zu schützen. Darunter Sea Shepherd, die mit einer eigenen Flotte unterwegs sind, um illegales Handeln und Zerstörung aufzudecken. Auch der WWF und der NABU versuchen, die Vermüllung der Ozeane zu stoppen. Dies sind nur ein paar wenige von vielen Unterstützungsmöglichkeiten. Vielleicht wünscht du dir zum nächsten Geburtstag einfach eine Spende von deinen Lieben?

Worauf wartest du noch?

Du wirst dich jetzt vielleicht fragen, welche Auswirkungen es schon haben kann, wenn du zwischendurch mal eine Plastikflasche weniger kaufst. Oder wenn du beim nächsten Mal zur biologisch abbaubaren Sonnencreme greifst. Aber wie so oft im Leben: die kleinen Dinge zählen. Es geht nicht darum, alles perfekt zu machen, sondern einfach anzufangen!

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Am 8. Juni feiern wir den Tag des Meeres – auch Tag des Ozeans genannt – , der von der UN als World Oceans Day ins Leben gerufen wurde. Schaut doch einfach mal vorbei.

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