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„Der Wind pfeift durch das geöffnete Taxifenster. Katharina Boye nippt zufrieden an ihrem Kaffee. Sie sieht nach draußen. Hinter den Flügeln sticht das hell erleuchtete Holstentor hervor. Gleich beginnt der Landeanflug.“

Früher als geplant setzt das Flugtaxi auf dem Dach des Stadttheaters in der Beckergrube auf. Genügend Zeit, um vor dem ersten Akt den nächsten Tag zu planen. „Wie wird das Wetter morgen Nachmittag?“, fragt die 50-jährige Mutter einer Patchwork-Familie ihren holografischen Assistenten. „Die Sonne scheint, und es bleibt trocken“, antwortet eine sonore Stimme. „Soll ich dir ein Cabrio reservieren?“ „Gerne“, sagt Katharina. „Und schreib bitte meinem jüngsten Sohn eine Nachricht. Er soll morgen direkt nach der Schule mit dem L.MO-Elektroshuttle nach Hause fahren. Wir wollen später noch zum Strand.“

Freitag 06:30 Uhr

Ein Ruck fährt durch Katharina Boyes Körper, das Bild des Assistenten verschwindet, der Tagtraum auch. Es ist 6.30 Uhr, Alltag, der erste Kaffee läuft noch durch. Per Flugtaxi ins Theater. Sie lächelt. Mit einem holografischen Assistenten ein Elektroshuttle bestellen. Alles nur ein Traum? Science-Fiction? Keineswegs. In Lübeck hat die Zukunft bereits begonnen, hört sie im Küchenradio. „Immer mehr E-Mobilisten sind auf den Straßen und Fahrradwegen unterwegs. Der neueste Trend: elektrisch betriebene Tretroller. Sogenannte eScooter. Leudde, die machen richtig Laune“, sagt eine junge Stimme.

Freitag 07:00 Uhr

Duschen. Zähne putzen. Anziehen. In einer Stunde muss Katharina Boye die Tür zu ihrem Kaffeehaus in der Hüxstraße aufschließen. Es ist Hochsaison, die Innenstadt voller Touristen. Die Sonne strahlt ins Wohnzimmer. Endlich ist der Sommer da. Raus aus der Tür, die leise ins Schloss fällt. In der Garage am Plug-In-Hybrid-E-Volvo vorbei. Den nutzt die Familie unter der Woche nur für Einkäufe oder als Kindertaxi zum Sport. 95 Prozent aller Fahrten in Deutschland sind kürzer als 30 Kilometer. Die Statistik gilt auch für Familie Boye. Für fast alle Fahrten reicht die Leistung des E-Akkus völlig aus. Neben der Wallbox steht das neue Pedelec.

Freitag 07:45 Uhr

Sie ist spät dran. Eben noch ein Anruf vom Ehemann. Er hat für den Abend Theaterkarten – Dogville. Jetzt aber los: Helm auf, Bordcomputer auf maximale Unterstützung einstellen, und los geht’s die Parkstraße entlang. Der Blazer flattert im Wind. Die Vögel zwitschern im Stadtpark. In den 73 größten deutschen Städten haben Autofahrer 2017 durchschnittlich 30 Stunden im Stillstand verbracht, stand auf LN-online . Zu denen gehöre ich nicht, denkt sich Katharina Boye. Ich gleite auf einer grünen Welle durch die Stadt. Mit meinem neuen Stahlross schaffe ich die drei Kilometer locker unter zehn Minuten. Also, Vollgas auf der Travemünder Allee. Sie schafft es pünktlich. Um acht Uhr sperrt sie das Kaffeehaus auf.

Freitag 12:00 Uhr

Der Duft von frisch aufgebrühtem Kaffee füllt die Rösterei. Vor der Kuchenvitrine drängelt sich eine estnische Reisegruppe. Schokolade, Pralinen, Gebäck, Tartes, Quiches – ihre Mitarbeiter waren fleißig, während sie die Buchhaltung erledigt hat. Jetzt muss sie los, Geschäftstermin in Bad Schwartau. Raus aus der Tür ihres Cafés, rein in den nächsten Bus, sitzen, die Königstraße entlang, noch mal den Tag zu Ende planen: Mitarbeitereinsatzplanung und Verwaltung – und am Abend endlich wieder ­einmal ein paar Stunden mit dem Gatten, wie schön. Katharina Boye blickt auf. Irgendetwas ist anders. Es ist so merkwürdig still. Kein wummerndes Dieselknattern bei der Anfahrt. Alles ganz leise und geschmeidig. Ihr geht ein Licht auf: Sie sitzt in einem der neuen E-Busse vom Stadtverkehr Lübeck. So fühlt sich also der ÖPNV der Zukunft an. Angenehm.

Katharina Boye
Katharina Boye
Freitag 13:30 Uhr

Wieder zurück ins Kaffeehaus, kurz durchatmen, ein schneller Espresso. Die Waren sichten und weiter zum Wochenmarkt Buntekuh, frisches Obst für den Laden besorgen. Dafür nutzt Katharina Boye ein e-mobiles Lastenfahrrad. Tiefrote Erdbeeren, knackige Äpfel, kleine runde violette Blaubeeren schaukeln auf dem Rückweg in der Lastenbox. Perfekt für kleine Transporte, ohne sich komplett zu verausgaben, findet Katharina Boye. Dann heißt es ausladen und mit dem Pedelec wieder nach Hause: umsteigen ins E-Auto.

Freitag 15:45 Uhr

Bingo. Der Parkplatz an der Ladesäule der Stadtwerke-Tochter Netz Lübeck in der Konrad-Adenauer-Straße ist gerade frei. Hektisch nach der nächsten Lademöglichkeit googeln, weil die Akkuleistung unter 50 Prozent gesunken ist, müssen Katharina Boyes Beifahrer schon lange nicht mehr. Trotzdem will sie den Termin bei der Sparkasse nutzen, um Ökostrom zu laden. Weil es so einfach ist. Ran an die Ladesäule, freischalten, aufladen, weiterfahren. Und dann: Schnell nach Hause, die Familie ruft.

Freitag 19:30 Uhr

Bei einer Sache muss sie ihren 21-jährigen Sohn nicht lang bitten: als Chauffeur seine Eltern von A nach B durch Lübeck zu fahren. Für ihn ist Cruisen mit einem E-Auto ein Riesenspaß. Wie Segeln in der Stadt. Nichts als ein leises Surren unter dem Sitz. 1-A-Beschleunigung . Nach dem Abendessen fährt er die Eltern ins Theater, Ehrensache, und – klar – mit einem großen Umweg wieder nach Hause. Bis zu 50 Kilometer im Elektroantrieb sind drin.

Samstag 00:30 Uhr

Zurück vom Theater geht es dann, nach einem Glas Wein, mit dem LÜMO-Elektroshuttle. Per App verfolgen Katharina Boye und ihr Mann genau, wo sich der Nachtshuttle gerade befindet. Gleich muss er da sein. Sie drehen sich um. Tatsächlich. Leise rollt der Shuttle die Straße entlang. Am Steuer sitzt eine junge Frau. Eine von circa 30 Busfahrerinnen und Busfahrern, die im Schichtdienst Nachtschwärmer an ihren Wunschort bringen.

Auf dem Weg nach Hause denkt Katharina an ihren Traum vom Morgen. Wie wäre er ausgegangen? Sie schließt die Augen und stellt sich vor: Mit ihrem Sohn steht sie am folgenden Nachmittag an der Strandallee in Scharbeutz neben einem älteren Ehepaar. Der Mann sagt zu seiner Frau: „Weißt du noch, Schatz? Früher stand hier mal eine Ampel.“ Katharinas Sohn schaut sie fragend an: „Mama, was ist eine Ampel?“

Shuttle für Nachteulen

Nachts von der Party mit Freunden, aus dem Restaurant oder Kino sicher nach Hause? Kein Problem mit dem Ride-Sharing-Angebot des Stadtverkehrs, LÜMO. Die Elektro- und Hybridfahrzeuge bringen nachtaktive Lübecker mit ähnlichen Strecken an Wochenenden und Feiertagen zwischen 23 und 5 Uhr bequem von Haustür zu Haustür. Die Fahrgäste buchen und bezahlen bequem per App. Jetzt downloaden!

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