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Olav Thiem hat ein Herz für Motoren. Eigentlich zwei. Das eine schlägt für die riesigen Gasmotoren in Blockheizkraftwerken (BHKW), das andere für Elektromotoren in kleinen Stadtflitzern. Von beiden ist er begeistert.

Eine regelmäßige Inspektion beim Auto? Muss sein. Das Gleiche gilt auch für die 14 Blockheizkraftwerke, die die Stadtwerke mittlerweile für ihre Wärme- und Stromversorgung in Lübeck betreiben. Verantwortlich dafür, dass bei den regelmäßigen Wartungen alles nach Plan läuft, ist Olav Thiem. Der 53-jährige Maschinenbautechniker koordiniert die Arbeitsvorbereitung und das Auftragsmanagement. Übersetzt bedeutet das: Olav Thiem weist die Wartungsaufgaben an und führt Qualitätskontrollen durch.

Nachhaltiger Kreislauf

Herzstück eines BHKW der Stadtwerke ist in der Regel ein Gasmotor, der bis zu 2.000 Kilowattstunden (kWh) Strom in der Stunde erzeugen kann. Zum Vergleich: Ein durchschnittlicher Drei-Personen-Haushalt verbraucht circa. 4.200 kWh – im Jahr! Um die Motoren zu kühlen, kommt Wasser zum Einsatz. Das wird dabei erwärmt und fließt als Fernwärme durch Rohre zu den Wohngebieten. Abgekühlt kommt es zur Erzeugungsanlage zurück und wieder als Kühlwasser zum Einsatz. So entsteht ein Kreislauf, bei dem Energie optimal genutzt wird.

Fernwärme ist effizient

Olav Thiem ist von der Fernwärmetechnik überzeugt, vor allem aus ökologischer Sicht: „Die gekoppelte Erzeugung von Strom und Wärme in einem Blockheizkraftwerk ist erheblich effizienter und damit besser für die Umwelt als eine Gas- oder Ölheizung zur reinen Wärmeerzeugung im privaten Keller“, so der Techniker.

Twizy-Time

Privat schlägt sein Herz für die Elektromobilität. Seit 2018 ist er Besitzer eines Renault Twizy, den er als Zweitwagen nutzt. Die Beweggründe? Ebenfalls der Klimaschutz: „Ich wollte für Kurzstrecken nicht mehr meinen Wagen mit Verbrennungsmotor anschmeißen“, so Olav Thiem.

Einfach umdenken!

Sein Appell: „Die Leute sollen einfach umdenken! Einen Benziner tankt man voll und fährt, bis der Tank fast leer ist. Bei einem Elektroauto lädt man immer, wenn es die Möglichkeit gibt. Dann hat man auch kein Problem mit der Reichweite.“

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